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Vielleicht interessieren Sie diese Hinweise und Berichte:

Opernbesuch Samson und Dalila, 02.03.2024

Veröffentlicht: 07. März 2024

Am 2. März

genossen wir im Kieler Opernhaus2023 SamsonDalila Dalila hält Haare klein

         Samson und Dalila

von Camille Saint-Saens. 1877 uraufgeführt, ist diese Kieler Aufführung mit Blick auf den derzeitigen kriegerischen Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Hamas politisch hoch aktuell.

Inszenierung, Stimmen, Tanz, alles begeisterte uns!

 

Neujahrsfrühstück 14.01.2024

Veröffentlicht: 06. März 2024

Am 14. Januar 2024 fand unserLeuchtturm Holtenau

      Neujahrsfrühstück

im Luzifer Fördeblick in Kiel statt.

In einer vergnügten Runde und mit Blick auf die Kanaleinfahrt und den Leuchtturm genossen wir an diesem Wintermorgen bei anregenden Gesprächen das Frühstücksangebot und den Blick auf die Kieler Förde mit den vielen Schiffen, die vor allem die Kanaleinfahrt ansteuerten.

Es war ein entspanntes Jahresanfangstreffen.

 

Buchbesprechung: arm, ledig, schwanger - Die Kieler Gebäranstalt des 19. Jh. als Spiegel medizinischer und sozialer Herausforderungen

Veröffentlicht: 28. November 2023

arm, ledig, schwanger20231127 173712 resizedBeckenschrank 20231127 174055 resized 1

Die Kieler Gebäranstalt des 19. Jahrhunderts als Spiegel medizinischer und sozialer Herausforderungen.

Verfasser:  Ibrahim Alkatout und Christian Hoffarth

Verlag: Solivagus Präteritum, Kiel 2023,  472 Seiten,  € 28,00

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In der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlung der Christian Albrechts Universität Kiel kann man einen Schrank bestaunen mit Beckenknochen von Frauen, die im 19. Jahrhundert in der Kieler Gebäranstalt niederkamen und die Geburt ihres Kindes nicht überlebten.

Die Autoren, Prof. Dr. Ibrahim Alkatout, Geburtshelfer und Gynäkologe an der CAU und Dr. Christian Hoffart, Historiker an der CAU, haben sich die Frage gestellt, wer waren diese Frauen, deren Becken in dem Schrank gesammelt sind, was war ihr Schicksal und warum starben sie. Daran haben sie die Entwicklung der universitären Geburtsheilkunde (nicht nur in Kiel) und vor allem die Schwierigkeiten, die sich dabei auftaten, bis in unsere Zeit dargestellt.

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Besprechung: Samson und Dalila, Oper Kiel

Veröffentlicht: 22. November 2023

2023 SamsonDalila Dalila hält Haare klein

SAMSON UND DALILA.

Geschlechterkampf und biblisches Attentat     
                                                                                

Eine Inszenierung in Kiel

Von Agnes Köhler

Der 7. Oktober dieses Jahres war im Nahen Osten ein unendlich grauenvoller Tag, der über tausend ahnungslosen Menschen das Leben kostete. Männer haben nicht nur einfach getötet - bestialische Handlungen wurden an Frauen, Kindern, Alten und Männern vollzogen, die Bilder und Schilderungen sind teils so verstörend und grausam, dass es für mich als moderne Frau in der westlichen Gesellschaft nicht zu glauben und für meinen mitfühlenden Verstand kaum auszuhalten ist.                                                              Dalila (Tatja Jibladze), Samson (Andeka Gorrotxategi), Opern- und Extrachor, Tänzer*innen     Foto: Olaf Struck

Am gleichen Tag wurde in Kiel die Premiere der Oper „Samson und Dalila“ gefeiert. Eine eher weniger bekannte Oper von Camille Saint-Saëns (1835-1921), entstanden zwischen 1859 und 1877 und in Weimar am Hoftheater 1877 uraufgeführt.

Sie gilt zu den eher selten aufgeführten Opern, da sie musikalisch an das Oratorium erinnert, das Saint-Saëns ursprünglich konzipiert hatte, und nicht unbedingt als eine klassische Oper angelegt erscheint. Das altbiblische Thema aus dem Buch der Richter (Kapitel 13 – 16), gehört nicht zu den klassischen Opernerzählungen, und insgesamt gilt die Inszenierung des Werkes als nicht unbedingt leicht.

Weibermacht und Weiberlist

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Buchbesprechung: Andrea Wulf-Fabelhafte Rebellenl

Veröffentlicht: 23. Januar 2023

Gerade gelesen:
Andrea Wulf
Fabelhafte Rebellen
Die frühen Romantiker und die Erfindung des Ich
C. Bertelsmann 2022F.B. 20230118 104252 resized

20 Kapitel, sowie Prolog und Epilog auf gut 400 Seiten!
Das Buch gibt einen Einblick in Leben und Wirken des „Jenaer Kreises“, der etwa 10 Jahre von 1795 – 1805 als kreative Brutstätte einer Philosophie bestand, die den Individualismus heutiger Prägung gedanklich ausformte und das bis zur Französischen Revolution vorherrschende Konzept der zu gehorchenden Untertanen in weiten Teilen der westlichen Welt verdrängen sollte.

Eine der Leitfiguren, Johann Gottlieb Fichte, formulierte in Jena, einer kleinen Universitätsstadt mit nicht einmal 5000 Einwohnern aber mit großen Freiheitsrechten für die Professoren, seine „Ich“ – Philosophie. Das „Ich“ rückte in den Mittelpunkt alles Denkens und nicht mehr der bis dahin alles bestimmende Herrscher.

Die große Freiheit des wissenschaftlichen Diskurses in Jena lockte Lehrende und Studenten aus allen deutschen Staaten und aus ganz Europa an. Die Schaffung von zahlreichen Professorenstellen für junge Wissenschaftler durch den über großen Einfluss beim Fürsten von Sachsen Weimar, zu dem die Stadt Jena gehörte, verfügenden Minister Johann Wolfgang von Goethe, schuf ein kreatives Milieu, das nach ganz Europa ausstrahlte.

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Bildband über Paula Modersohn-Becker

Veröffentlicht: 02. August 2022

Paula Modersohn-Becker (1876 – 1907) ist die Vertreterin des frühen deutschen Expressionismus.Modersohn Becker 2 20220801 151845 resized 1

Der kleine sechssprachige Bildband von Doris Hansmann, Könemann Verlag 2018, zeigt gut gegliedert das Schaffen der Künstlerin, die heute als eine Vorreiterin der Moderne in Deutschland gilt.

Ihrer Leidenschaft, der Malerei, konnte sie nur durch die Heirat mit dem 11 Jahre älteren, erfolgreichen Maler Otto Modersohn (Worpsweder Künstlerkolonie) nachgehen. Diese befreite sie von dem Zwang, den ungeliebten Lehrerinnenberuf auszuüben. Gleichzeitig ließ ihr Otto Modersohn alle Freiheiten – was völlig unüblich war - wie lange Parisaufenthalte -, um ihr Talent weiter zu fördern, denn eine professionelle Ausbildung an einer Kunstakademie blieb ihr in Deutschland als Frau damals verwehrt. Nur privaten Unterricht hatte sie genossen.

Als sie mit nur 31 Jahren im Kindbett starb, hinterließ sie beachtliche 750 Gemälde und ca. 1000 Zeichnungen. Vor allem Porträts von Mädchen und Frauen in Alltagssituationen waren ihre Leidenschaft.

Ihre Werke haben sie bis heute unsterblich gemacht.

  1. Besprechung: Emmy Schoch
  2. Studie zu Frauen in Führungspositionen im Agrarsektor
  3. Gemütliches Essen im "Luzifer Fördeblick"
  4. Fränzi Kühne - Was Männer nie gefragt werden - Buchbesprechung
  5. Digitale Ringvorlesung der Uni Kiel im WS 21/22

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