Wir weisen hin: "Gemeinsam aus der Einsamkeit"- Neue Daten der CAU-Forschung zu Trauer
Trauer hat viele Gesichter. Allerdings ist der Umgang mit Verlust, emotionaler Überwältigung und gefühlter Aussichtslosigkeit in weiten Bereichen noch nicht erforscht und wirft Fragen auf. Diesen begegnet Bettina Doering, Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie II zusammen mit ihrem Team an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Foto: Prof. Dr. Bettina Doering, (© Rafael Vester, Uni Kiel)
Zusammenhänge von Trauer, Einsamkeit und wahrgenommener sozialer Unterstützung
Anlass für die Forschung um Prof. Dr. Bettina Doering war die Frage, wie trauernde Menschen ihr soziales Umfeld wahrnehmen und welche Erwartungen sie an andere Menschen haben. Im Mittelpunkt weiterer Studien stand dabei die Annahme, dass nicht nur der Verlust selbst, sondern eben auch negative soziale Erwartungen sowie Gefühle sozialer Verbundenheit oder Ausgrenzung einen wesentlichen Einfluss auf den Verlauf der Trauer haben können. Laut Doering ist der Aufbau eines neuen soziales Netzes eine wesentliche Aufgabe für Trauernde. Diese Aufgabe falle aber nach dem Verlust der meist wichtigsten soziale Bezugsperson oft nicht immer leicht.




Eine Oper mit einem katholischen Thema im weitgehend evangelischen Norden ist an sich schon ungewöhnlich, umso mehr da sie im 20. Jhdt. entstanden ist. Gleichzeitig liegt die Oper offensichtlich im Trend. Diesjährige Aufführungen gibt es in Stuttgart, der Semperoper in Dresden, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, dem Saarländischen Landestheater und der Bayerischen Staatsoper, die Liste ließe sich mit weiteren Aufführungen im In- und Ausland fortführen. Das hiesige Landestheater befindet sich also in bester Gesellschaft. Warum gerade jetzt dieses Interesse an einem eher schwierigen Thema?
